Titel

 

 Zum Schluss

 

 

 

Manchmal geh ich meine Straßen ohne Blick,
manchmal wünsch ich mir mein Schaukelpferd zurück.

Manchmal bin ich ohne Rast und Ruh,
manchmal schließ ich alle Türen nach mir zu.

Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß,
manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß.

Manchmal bin ich schon am Morgen müd
und dann such ich Trost in einem Lied.

Über sieben Brücken musst du gehn,
sieben dunkle Jahre überstehn,
siebenmal wirst du die Asche sein,
aber einmal auch der helle Schein.

Manchmal scheint die Uhr des Lebens still zu stehn,
manchmal scheint man immer nur im Kreis zu gehn.

Manchmal ist man wie vom Fernweh krank,
manchmal sitzt man still auf einer Bank.

Manchmal greift man nach der ganzen Welt,
manchmal meint man, dass der Glücksstern fällt.

Manchmal nimmt man, wo man lieber gibt,
manchmal hasst man das, was man doch liebt.

Über sieben Brücken musst du gehn,
sieben dunkle Jahre überstehn,
siebenmal wirst du die Asche sein,
aber einmal auch der helle Schein.

Textdichter: Helmut Richter - Komponist: Ulrich “Ed” Swillms

 

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Donnerstag, 4. Januar 2018