Titel

Zum Nachdenken

Manuela, Manuela.

Es war um halb zehn,
sie wollte noch nicht gehn,
wir sprachen von der Liebe,
es war ja so schön.
Es war wie im Traum,
wir zwei allein im Raum,
die Liebe lies mich nur
in die Augen ihr schaun.
Die Party war vorbei,
doch es gab für uns zwei,
für sie und mich
noch keinen Grund zu gehn.


Manuela, Manuela,
Manuela, Manuela.


Es war um halb zwei,
das war nicht einerlei,
ich glaubte, dass es besser wär,
nach Hause zu gehn.
Den Schlüssel gab ich ihr,
mein Auto vor der Tür,
sie sollte für mich fahren,
darum gab ich ihn ihr.
Sie lachte mich noch an
und sagte: Junger Mann,
jetzt fahr ich dich
ins große Glück hinein.


Manuela, Manuela,
Manuela, Manuela.


Und so fuhren wir,
ich sagte noch zu ihr:
Fahr bitte nicht so schnell,
wir haben noch Zeit.
Dann war es geschehn,
sie hat es nicht gesehn,
ein Wagen schoss heran,
die Welt begann sich zu drehn.
Ich lag im nassen Sand
und hielt noch ihre Hand
und ihre Augen sagten:
Lebewohl”.


Manuela, Manuela,
Manuela, Manuela.
Manuela, Manuela,
Manuela, Manuela.

Text: Gunnar Welz

 

 

 

 

 

Donnerstag, 4. Januar 2018